ADCADA und Investoren trotzen Wind und Regen auf hoher See

Bildrechte: © adcada GmbHIn den letzten 2 Wochen vor unserem großen Investorentreffen studierten wir die Wetterberichte wie vor der eigenen Hochzeit. Ein Auf und Ab der Gefühle, so wie das Wetter den gesamten Sommer über schon ist. In den letzten Tagen dann schien klar zu sein, dass es kein hochsommerlicher Tag werden würde... Zumindest aber bitte kein Regen, darauf hofften wir - letztendlich aber kann man gegen das Wetter eh nichts tun, nur das Beste draus machen...

Im Durchschnitt gibt es im 799 Jahre alten Rostock im August 8,5 Regentage bei 21,2° C, und der Kalender zeigte den 11. August an. Dieses Jahr fiel im August schon an 10 Tagen Niederschlag. Statistisch gesehen durfte es also nicht regnen.

 

Der Hanse Sail Freitag mit ADCADA

Bildrechte: © adcada GmbHUnsere Gäste kamen bereits am Freitag Nachmittag in Rostock an und wurden schon vor dem Penta Hotel Rostock mit unseren ADCADA und FASHION.ZONE Beachflags begrüßt. Vielen Dank in diesem Zusammenhang nochmal an das Hotel für die sehr gute Zusammenarbeit. Am Abend stand dann das erste gemeinsame Treffen im Restaurant Da Vinci an - dort wurde sich in gemütlicher Runde kennen gelernt und ausgetauscht.

Der Hanse Sail Samstag mit ADCADA

Und dann war der große Tag unseres Investorentreffens da - und es regnete... Aber bis zum Haupttermin, dem 

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Segelevent auf dem Segelschulschiff Mir am Abend, waren es noch ein paar Stunden hin. Auch wenn man wie gesagt das Wetter nicht ändern kann - der Blick aufs Regenradar war trotzdem regelmäßig an der Tagesordnung.

 

Um 12 Uhr trafen wir uns dann vor dem Hotel, um gemeinsam mit dem Bus in den neu bezogenen ADCADA Park zu fahren. Dort gab es nach dem Sektempfang eine Präsentation über die adcada GmbH mit ihren Brands wie FASHION.ZONE - wie 

alles begonnen hat, wo wir derzeit stehen und wo wir kurz-, mittel- und langfristig hin wollen. Investitionen in Höhe von 1,2 Millionen € stehen bis Ende des Jahres auf dem Plan, mehr darüber erfahren Sie bald hier. Selbst die Sonne strahlte vom Himmel. Anschließend führte die Geschäftsleitung die Investoren durch Bildrechte: © adcada GmbHdas 600 m² große Bürogebäude und die 1800 m² große Lagerhalle.  Die eingeplante Zeit wurde weit überschritten, da unsere Investoren doch sehr begeistert vom ADCADA ParkPark und den Zukunftsplänen waren und nicht nur viele Fragen hatten, sondern allgemein sehr viele Gesprächsthemen aufkamen - ADCADA ist eben mehr als nur Mode. Nach der Besichtigung des ADCADA Parks ging es mit dem Bus für unsere Gäste wieder zum Hotel, von wo aus sie die Wahl hatten, die Hanse Sail im Rostocker Stadthafen zu besuchen und/oder sich nochmal aufs Hotelzimmer zu begeben.

ADCADA auf hoher See mit dem Segelschulschiff Mir

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Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung. Dieser Spruch bewahrheitete sich! Denn der Wettergott wollte uns absolut kein sommerliches Wetter bescheren - Wolken und auch immer mal wieder Regen, wenn auch nicht durchgängig. Doch da wir alle vorgewarnt waren, half uns die richtige Kleidung, um trotzdem einen interessanten Abend auf der Mir zu verbringen.

ADCADA ist nicht nur ein familiengeführtes Unternehmen, sondern ist auch im Unternehmen selbst mit all seinen Mitarbeitern sehr familiär. So stand fest, dass der Eventabend nur mit der kompletten Belegschaft so richtig erfolgreich wird.

Bildrechte: © adcada GmbHUnd so trafen wir uns Punkt 18.30 Uhr im Nieselregen vor dem 3-Master Mir - in der richtigen Kleidung (die einen etwas dicker angezogen, die anderen etwas dünner) und so ganz gut gerüstet für Wind und Regen auf der Ostsee. Jeder bekam eine kleine Karte mit der Beschreibung des "4-Gänge Menüs" welches uns etwas später erwarten würde:

  • Würstchen
  • Suppe
  • Pierogi
  • Tee / Kaffee

An Bord gab es zudem einen kleinen Stand mit Bratwurst, Bier und weiteren Getränken. Die Verkäufer steuern sonst ein großes Segelschulschiff und waren dementsprechend nicht die schnellsten am Verkaufsstand - aber wir hatten ja alle Zeit der Welt und einen diesigen, aber schönen Ausblick auf die Ostsee. Da lohnt sich das Warten :-)

Bildrechte: © adcada GmbHDenkt man ans Segeln, denkt man meistens an ein kleines gemütliches Boot wo alle beieinander sitzen. Die Mir präsentiert sich als ein riesiges Segelschiff mit 3 Masten, einer Länge von 109,6 Metern und 14 Metern Breite. An Bord arbeiten ca. 55 Mann fest und dazu kommen 140 Kadetten der staatlichen Admiral-Makarow-Akademie (Hochschule für Marineingenieure)  aus Sankt Petersburg.  Die Studenten und Studentinnen der Fachrichtungen Nautik, Schiffsbetriebstechnik, Radar- und Funkwissenschaften müssen während ihres Studiums ein Praxissemester an Bord dieses Segelschulschiffes absolvieren. Dieser Törn auf dem Großsegler dient nicht nur zum Erlernen klassischer Seemannschaft (inklusive Charakterbildung). Begleitet werden sie dabei von Professoren der Universität, die ihnen unter anderem auch Englischunterricht erteilen. Einige hatten auch schon ganz gut Englisch gelernt und führten selbstständig Verkaufsgespräche für Marinehemden, Marinemützen und Marinegürtel.  Der Kurs lag bei 30 EURO. Mehrere von der Besatzung waren augenscheinlich nicht an Bord, haben während unseres Segeltörns Ausgang gehabt und begrüssten uns am Kai beim Anlegemanöver spät abends.

Bildrechte: © adcada GmbHPünktlich um 19 Uhr startete die Mir ihre Fahrt auf die Ostsee und von Minute zu Minute verschwand Warnemünde immer weiter am Horizont, bis nur noch Meer zu sehen war. Zur Verabschiedung und beim Anlegen ist es auf der Mir Tradition, bunte Luftballons als Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit in den Himmel steigen zu lassen. Es wurden auch ein paar Segel gehisst, jedoch nicht die ganz großen. Das lag nicht nur am Wetter.  Die See war leicht aufgewühlt bei einer konstanten Windstärke 3 aus West. Die Mir ist eben ein Großsegler und Sicherheit geht vor, zumal am Vormittag der Dampfeisbrecher Stettin mit der finnischen Frachtfähre Finnsky ein Schiffstreffen der anderen, nicht so schönen Art hatte.  Wir wünschen den Verletzten gute Besserung und dem Dampfeisbecher viel Erfolg bei der Beseitigung der nicht nur finanziellen Probleme. Zwei niedliche Kadettinen zeigten uns in englischer Sprache, wie die Rettungsweste und der Rettungsmantel anzulegen ist. Am Ende sah sie wie ein verirrter Teletubbie aus. Bildrechte: © adcada GmbH
Bildrechte: © adcada GmbHAber auch die paar unteren Rahsegel Segel zu setzen, das sieht schon extrem interessant aus - auf einmal laufen viele der Besatzung übers Schiff hin und her, es wird laut gebrüllt, an Seilen gezogen, sich Kletterausrüstung angezogen und dann ging es für einige weit nach oben auf die Masten.

 

ADCADA und Investoren seekrank oder segelfest?

Bildrechte: © adcada GmbHWenn so ein Großsegler in See sticht, bekommt man davon gar nicht viel mit. Die Wellen werden ganz einfach durchbrochen bei diesem Gewicht, was so ein Schiff wie die Mir hat. Ein Hoch und ein Runter, und ein Hin und Her -Schwenken gibt es da also kaum. Erst, als die Segel gesetzt waren, drückte der Wind das Schiff zur Seite, blieb dort aber auch stabil bis zur Kehrtwende. Von Seekrankheit war da noch bei niemandem etwas zu spüren - aber oben auf dem Deck wird man das auch gar nicht - da kann ein Schiff noch so sehr hin und her schaukeln, solange man am Horizont einen festen Punkt hat, an dem man sich orientieren kann, ist Seekrankheit fast ausgeschlossen. Bildrechte: © adcada GmbH

Als es dann um 20.30 Uhr unter Deck zum "4-Gänge Menü" ging, war es spannend zu sehen, wer wirklich segelfest ist. Doch allen ging es, zumindest im Großen und Ganzen, gut, was auch dem kaum schaukelnden Schiff zu verdanken war.  Beim Wendemanöver  (keine politische Bewegung, sondern ein Manöver zum Kurswechsel beim Segeln) wackelte es ein wenig stärker, was aber auch alle ADCADA Mitarbeiter und Gäste schadlos überstehen konnten.

Der Zeitpunkt unter Deck war auch genau der Zeitpunkt, wo es draußen wettertechnisch so richtig zur Sache ging. Der Regen verstärkte sich extrem und gleichzeitig frischte der Wind nochmal ordentlich auf - so hieß es zumindest von Gästen, die sich erst später unter Deck begaben. Insgesamt sorgte Petrus den Sonnabend mit 7 l/m² dafür, dass die Ostsee nicht austrocknet und nass bleibt.

4 Gänge Menü auf der Mir

Bildrechte: © adcada GmbHDas von allen heiß erwartete "4 Gänge Menü" (was natürlich nicht so benannt wurde, sondern als 4-teiliges Essen im vorhinein beschrieben wurde), entpuppte sich dann als ein Essen was wahrscheinlich Standard für russische Seefahrer ist. Eine Suppe aus wahrscheinlich Rotkraut, wohl eher aber Weißkohl welches nur durch die rote Beete rot aussah, hier und da ein kleines Stück Fleisch, einem großen Stück Schmand und wohl noch ein paar anderen Zutaten. Aus deutscher Sicht etwas extrem ungewöhnliches, von daher werden wohl nur die wenigsten Plasteteller wirklich leer geworden sein. Im Nachhinein erfuhren wir, dass sich diese russische Spezialität Borschtsch nennt. Der Smutje muss wohl an der frischen Luft beim Kochen gesessen haben, anders ist der hohe Wasser- und der geringe Fleischanteil nicht zu erklären. Dazu gab es eine Wiener im Brötchen - damit konnten wir uns schon eher abfinden, das Brötchen entpuppte sich jedoch als Pierogi - vom Prinzip her zwar ein Brötchen, jedoch mit Sauerkraut innen drin. Wer die Mir erleben will, muss halt auch das Essen dazu erleben :-)

Die Ankunft in Warnemünde mit der Mir

adcada event hansesail 2017 98 300x200Die ersten Mutigen haben sich dann recht schnell wieder nach oben begeben, noch während der mäßige Regen und Wind unterwegs war. Dank der richtigen Kleidung kein Problem, zumindest , wenn man auf der windgeschützten Seite stand - auf der anderen Seite preschte der Wind das Süsswasser, welches für die Ostsee gedacht war, einem fast waagerecht ins Gesicht.

Zu diesem Zeitpunkt war auch schon wieder Land zu sehen, besser gesagt durch die bereits eingetretene Nacht zumindest die ersten Lichter. Jedoch noch nicht Warnemünde sondern anscheinend waren wir auf Höhe Kühlungsborn. Erst etwas weiter erstrahlte dann eindeutig Warnemünde - das Hotel Neptun ganz vorne mit dabei natürlich. Bildrechte: © adcada GmbHUnd dann hörte es nicht nur auf zu regnen, nein sogar der Himmel klarte auf und ließ Mond und Sterne auf uns herab scheinen. Auch an Bord herrschte Trockenheit, das Bier war ausverkauft. Das Feuerwerk begann pünktlich um 22 Uhr, aus Sicherheitsgründen blieb die Mir weit entfernt, da sich in der engen Fahrrinne vor Warnemünde viele Vergnügungsdampfer aufhielten und der Kapitän nicht den Auftrag zum Schiffeversenken hatte. Unterstützung erhielt er durch einen ortskundigen, erfahrenen Nautiker, welcher auf der Hin- und Rückfahrt mit einem kleinem Lotsenboot direkt an der Mir auf See abgeholt oder abgeliefert wurde. Ein Feuerwerk auf hoher See erlebt auch nicht jeder.. Das Anlegen war dann auch nochmal ein ganz großes Highlight, schließlich müssen fast 110 Meter mit Hilfe von 2 Schleppern im engen Seekanal gewendet werden. In dieser Zeit konnte man das Feuerwerk vom Stadthafen in Rostock beobachten, welches erst 22.50 Uhr begann.


Bildrechte: © adcada GmbHDer Unterhaltungskünstler der Mir ließ zum Abschluß auch nochmal seine ganzen Künste als DJ raus und spielte uns Abschiedsmusik vom Feinsten - wer dabei war, weiß was wir meinen ;-). Titanic (My Heart Will Go On von Céline Dion) oder auch schon die ersten Weihnachtslieder waren aber nicht mit dabei.  Um 23.30 waren dann alle Tampen befestigt, die Passagierbrücke befestigt und das Absturznetz installiert, so dass alle Passagiere beeindruckt von Bord gehen konnten. Herzlichst bedankend wünschen wir der Mir und ihrer Besatzung viele schöne Törns und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Der Hanse Sail Samstag klang dann in kleiner gemütlicher Runde in nicht ganz trockener Luft im Penta Hotel aus, wo sich über die neuen Erfahrungen der vergangenen 2 Tage ausgetauscht wurde. Laut offiziellen Aussagen war es zum Ende draußen noch dunkel.

ADCADA sagt DANKE!

Mit der ADCADA und Investoren auf der Hanse Sail 2017 - wir sagen vielen Dank für dieses, trotz Regen, sehr erfolgreiche Event und sind bereits an den Planungen für das nächste Jahr bei.Die ADCADA Geldanlage, so hat sich mal wieder gezeigt, hat somit mehr Vorteile als nur eine starke Verzinsung - unsere Investoren konnten auch die Hansesatdt Rostock und die Hanse Sail kennen lernen.